Freitag, 26. März 2010

Das zweite Ich

Beim Durchstöbern meiner Dateien bin ich auf meinen Ordner mit den Gedichten gestoßen! Da dachte ich mir, wenn es mit der Parodie grad nicht weiter geht (meine Stimmung hängt noch unter der Unterwelt), präsentiere ich euch ein paar hübsche Gedichte.
Fangen wir mit dem hier an:

Das zweite Ich



Der volle Mond am Himmel steht

Der Wind rauscht durch die Bäume

Die Seele durch die Wälder geht

Ohne Rast und ohne Träume

Gezwungen in den fremden Körper

Das zweite Ich im Mondenlicht

Stetig wird es immer stärker

Bis des Mondes Glanz erlischt


Doch die Nacht, sie ist noch jung

Dunkel steh'n die alten Wälder

Das zweite Ich noch voller Schwung

Streunt, wenn's sein muss, auch durch Felder

Wo auch immer es sich Pfade sucht

Wann immer es auch kurz verweilt

Das zweite Ich es heißt, verflucht

... Niemand, der die Wunde heilt

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