Freitag, 30. Juli 2010

Christlicher Schwachsinn

An alle Gläubigen da draußen: nehmt das nicht zu ernst. Jeder hat mal eine Phase, in der ganz banale Dinge einen Erguss von sarkastischem Geschreibsel mit sich ziehen ... und dieser hier ist schon ein paar Jahre alt, mindestens schon 5 Jahre, wenn nicht noch mehr.

Viel Spaß beim Lesen!

Ich glaube, jeder hatte schon einmal das Gefühl, vollkommen fehl am Platz zu sein. Nicht nur was Orte, sondern das Leben im Allgemeinen angeht. Dann stellt man sich leicht mal die Frage: Wer bin ich eigentlich? Wo gehöre ich hin? Das nennt man dann Selbstfindungstrip.
Das ist ja an sich kein Problem, aber warum glauben manche, diesen Weg zu sich selbst nur durch Gott finden zu können? Laut dem Märchenbuch Bibel gibt es da doch gar nichts zu rütteln: Du bist Gottes Schäfchen, das in die Welt gesetzt wurde, um sich „die Welt Untertan“ zu machen … Aber eigentlich sind wir ja alle Rippchen. Mal ernsthaft: Wer glaubt den Schwachsinn?
Und überhaupt kommen mir die Christen eher machtgierig und egoistisch vor! Mit welcher Berechtigung haben die denn früher die Heiden (zu denen damals auch die Moslems gehörten) bekämpft? Ich meine, Schäfchen sind ja ganz süß und wenn dann eine ganze Schafherde wie besessen nach Jerusalem rennt … Lächerlich! „So Gott will!“ Ja klaaar! Wir sollen nicht töten, nur Krieg führen … für eine Stadt, die Gott gar nicht gebaut hat!
Warum hat er seinen Schäfchen die Fähigkeit gegeben, Städte zu bauen? … Oder überhaupt Gebäude? Kirchen sind doch mal richtig überflüssig. Sie machen Lärm, sind unbequem und manche scheinen nur der Goldbunkerei zu dienen! Warum bauen Schafe eigentlich erst Kirchen, um darin zu beten? Sogar in der Bibel steht: An keine Ahnung welchem Tag erschuf Gott die Pflanzen und nicht: Gott erschuf die Kirchen. Ist ja nur logisch, denn schließlich fressen Schäfchen Gras und keine Steine. Warum sollte es dann falsch sein, an einer Quelle oder einem Baum zu beten, welche Gott selbst nach seinen Wünschen und Vorstellungen gestaltet hat, und nicht in einer von Menschenhand erbauten Kirche? Wuuuh! Zu Bäumen beten ist heidnisch. HILFE!
Warum schimpfen eigentlich alle auf die Menschenopfer der Druiden? Was soll ich denn davon halten, wenn Gottes Schäfchen ein OPFERLAMM killen, he?? Wo ist da der Unterschied?
Laut Wissenschaft ist der Mensch auch nichts anderes als ein Tier! Das sagt sogar das Christentum, denn schließlich sind wir ja alle Schäfchen und sogar Jesus war ein süßes kleines Baby-Schaf („Christe, du Lamm Gottes!“).
Aber halt! Der Mensch ist doch kein Tier. Indirekt entstammen wir doch alle Adams Rippe! Und ein Rippchen ist kein Tier. Es stammt zwar von einem Tier, aber trotzdem ist dann nicht von einem Tier, sondern von einem Rippchen die Rede … Hallohoo! Das ist ein christlicher Widerspruch! Ist der Mensch nun ein Schäfchen oder ein Rippchen? Na ja, wie auch immer, zumindest der Christ ist ganz klar als Schäfchen definiert!
Christen sind ganz brave Schäfchen, die Gott jeden Sonntag in die Kirche treibt, um dort, wie ich bereits sagte, zu beten. Beten ist ja auch so einfach! Das können sogar kleine Kinder: „Müde, müde. Amen.“ Der Haken an der Sache: Beten kann man auch zu Hause!!
Aber zurück zum Thema. Bei solch einem Schäfchen-Rippchen-Problemchen kommt man also wieder auf die Frage zurück, wer oder was wir nun sind.
HALLELUJA!

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